Europäische Territoriale Zusammenarbeit

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Europäische territoriale Zusammenarbeit

INTERREG – EU-Initiative für länderübergreifende Kooperationen

Die EU fördert die länderübergreifende Zusammenarbeit von benachbarten Regionen im Rahmen des Ziels "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" (INTERREG). Derzeit läuft die dritte Phase des INTERREG-Programms aus, die neue Phase  INTERREG IV ist in Vorbereitung.
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INTERREG I bis INTERREG IV 

Seit 1991 fördert die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Gemeinschaftsinitiative (INTERREG A), seit 1994 die transnationale Zusammenarbeit (INTERREG B) und seit 2000 auch die interregionale Zusammenarbeit (INTERREG C) zwischen  den EU-Mitgliedstaaten und/ oder potenziellen Beitrittsländern. Ziel von INTERREG ist es, die Zusammenarbeit der Regionen Europas über die Grenzen hinweg zu stärken

Bis 2006 war INTERREG als "Gemeinschaftsinitiative" innerhalb der Europäischen Politik konzipiert. In der aktuellen Förderphase (2007 - 2013) dagegen wurde die Gemeinschaftsinitiative zu einem eigenständigen Ziel (Ziel 3: "Europäische Territoriale Zusammenarbeit ") im Rahmen der EU-Strukturfonds. Mit diesem Status kann der Nachfolge von INTERREG insgesamt eine höhere Bedeutung im Rahmen der EU-Förderung attestiert werden. Auf Grund des Wiedererkennungswertes kann für das Ziel "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" weiterhin der Begriff  INTERREG verwendet werden.

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Ausrichtung A (grenzübergreifende Zusammenarbeit) 

Im Rahmen von INTERREG A wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit benachbarter Gebiete in Europa gefördert. Ziel der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ist die Integration der von Staatsgrenzen zerschnittenen Gebiete, die durch ihre Grenzlage mit Problemen konfrontiert werden, für die durch grenzübergreifende Kooperationen gemeinsame Lösungen gefunden werden können. Alle Grenzregionen der EU stehen solchen Problemen gegenüber, die in der Regel dadurch verursacht werden, dass Arbeits- und Kapitalmärkte, Infrastrukturnetze und Institutionen zersplittert sind. Gemeinsame, grenzübergreifende Projekte sollen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den Grenzregionen voranbringen. In INTERREG IV A werden sich die inhaltlichen Schwerpunkte des Programms auch auf die Umsetzung der Lissabon- und Göteborg-Strategie der EU beziehen.

Im Rahmen von INTERREG A arbeiten die Regionen in NRW eng mit den Nachbarregionen in Belgien und den Niederlanden zusammen. Bis Ende 2006 war NRW zum Beispiel an folgenden Projekten beteiligt:

Detaillierte Informationen zu INTERREG A und eine Liste mit Ansprechpartnern stehen als Download zur Verfügung (PDF, 243 kB).

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Ausrichtung B (transnationale Zusammenarbeit) 

Ziel von dieser Ausrichtung ist es , die transnationale Zusammenarbeit bei der Raumentwicklung zu fördern. Nationale, regionale und lokale Behörden arbeiten dabei zusammen. Nordrhein-Westfalen ist am Programm für den Raum "Nordwesteuropa" beteiligt. Details finden Sie hier.

Nähere Informationen zu INTERREG III/IV B erhalten Sie von dem Ansprechpartner im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW:

Wolfgang Schneider
Tel.: +49 (0)211 837-4141
E-Mail: wolfgang.schneider@mwme.nrw.de

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Ausrichtung C (interregionale Zusammenarbeit) 

Zielsetzung dieser Ausrichtung ist der Austausch und Transfer von Erfahrungen im Bereich der Regionalpolitik. Im Vordergrund stehen dabei die gemeinsame Verbesserung und Entwicklung regionalpolitischer Ansätze, Strategien und Instrumente. Öffentliche regionale und lokale Akteure aber auch nationale Behörden arbeiten im Rahmen der „Interregionalen Kooperation 2007 – 2013" zusammen.

Eine kurze Zusammenfassung (PDF, 6 kB) vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck über das neue Programm. Weiterführende Informationen zur Ausrichtung C finden Sie hier (PDF, 20 kB).

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Kontakte 

INTERREG IV A:
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
E-Mail: birgitt.kocks@mwme.nrw.de

INTERREG IV B:
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
E-Mail: wolfgang.schneider@mwme.nrw.de

INTERREG III/IV C:
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW
E-Mail: ilka.meisel@mwme.nrw.de

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die über die Grenze zu ihrem Arbeitsplatz pendeln, finden Sie hier.

weiterführende/zusätzliche Infos

Projektaufruf

Das Regionale Wirtschafts-
förderungsprogramm (RWP) unterstützt Regionen bei der Entwicklung oder Fortführung einer stärkenorientierten regionalen Wirtschafts-
förderung.

Serviceorientierte Verwaltung

Das Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung hilft bei der Bewertung von Services und bietet eine Zertifizierung.

service-nrw.de

Das Dienstleistungsportal der Landesregierung bietet öffentlichen Einrichtungen zahlreiche elektronische Dienstleistungen oder Statistiken online.